Warum nicht gleich so

Ist schon irgendwie ironisch, die Autoverkauferrei. Ein teures Auto geht schneller weg wie ein billiges und umgekehrt. Aber das teure will man nie so schnell hergeben. Allerdings kaufen sich die wenigstens nach dem Audi einen Opel. Meist ist das genau umgekehrt. Man kauft sich nach dem kleinen Wagen ein teureres, besseres Auto.

Dann aber ist die alte Knutschkugel gar nicht so einfach loszuwerden. Manche haben natürlich Glück, die meisten sitzen aber auf dem Auto fest und das manchmal einige Monate. Wär ja schon schön wenn man es da als Porsche tarnen könnte. Das geht aber nichtmal mit einer ganzen Menge Klebefolie. Also muss es so geht. Dann doch lieber zum Händler. Wenigstens ist das alte Ding dann gleich weg. Der Autoankauf ist dann gleich geregelt ohne großes hin und her und man hat die fahrbare Sorge schneller los als gedacht. Trotzdem ist der Griff zum Scheibenkärtchen keine gute Idee. Die zahlen meist viel zu wenig.

Dann doch lieber zum seriösen Autoankäufer an der Ecke im Ort. Da muss man zwar hinfahren, aber wenigstens wird man da halbwegs gut beraten. Noch besser ist der Autoankauf über das Internet. Da kann man sich zuerst einen Preisvorschlag hohlen. Wer will denn nicht gerne von zu Hause aus gleich wissen was man für das alte kleine Auto noch so bekommt?

Also, dann lieber so.

Dein Auto riecht nach Trendgetränk

Warum hängen Leute eigentlich in ihr Auto solche seltsamen Lufterfrischer. Wenn man nicht gerade eine Müllhalde im Auto hat, sollte es doch ganz ordentlich riechen. Ich verstehe das ja noch bei Ledersitzbezügen. Aber es sind dann doch die mit Stoffsitzen die sich diese kleinen Bäumchen an den Spiegel hängen

. Da gibt es dann Vanilla-Cappuchino-Frappe, Gummibärenduft oder Waldfeehen-Staub. Niemand will mehr die langweiligen Düfte wie Vanille oder Erdbeer. Nein, das muss schon was ausgefallenes sein.

Und trotz all dem, frage ich mich immer wieder nach dem Warum. Wenn man im Auto raucht, riecht man das auch so und wenn man dann mal durch den Imbiss-Drive gefahren ist, dann sprüht man Febreez drauf und alles ist wieder gut. Nein, Menschen mögen wenn ihr Auto nach Pumkin-Spice-Milk riecht. Warum auch immer. Wir armen Menschen mit Migräne.

Und dennoch, ich sehe sie überall. In allen möglichen Ausführungen. Sind ja nicht nur Bäumchen. Da gibt es Blumenform, Pferdeform, Babyform (Ja, schon alles gesehen), Stofftiere – Schafe, Katzen, Hunde, Stecker für die Klimaanlage, Würfel… Alle möglichen Variationen. Wenigstens warnt einen dieser kleine knallbunte Baum vor. Achtung, dieses Auto riecht nach Nadelwald. Ich frage mich wann dieses Phänomen gelöst wird.

Raststätten Abenteuer

Das tollste der deutschen Autobahnen ist vielleicht die Geschwindigkeit. Ja, das muss man schon zugeben. Aber das zweittollste sind immer noch die Raststätten. Es gibt kleine Haltestellen auf denen es nicht viel gibt ausser die gelegentliche Brotpause, Hundespaziergänger, Kinderbeinevertrehter und Autoschnellreparierer. Man sieht dort allerdings auch allerlei sehr seltsame Dinge und findet sie vor allem. Was macht eine Kaffeemaschine auf der Raststättenbank? Man wird es nie erfahren und das wollen wir auch nicht. Trotzdem malt man sich allerhand Szenarios aus.

Die großen Raststätten sind aber das, das den Deutschen am besten gefällt. Vor allem die mit Restaurants. An denen gibt es allerhand Interessante Dinge zu kaufen. Wenn man Glück hat sind dort Rießenschnitzelteller, Herzformschokoladengeschenke, Kuschelschildkröten oder Geschenkkartenverpackungen. Hier findet man verlassene Autowracks und LKW-Reifen. Man sieht wohl mehr als an manch anderen Orten in Deutschland. Vor allem die verschiedensten Leute sieht man hier. Touristen, Einheimische und Durchfahrer. Möchte man was zum sehen haben kann man sich in eine Raststättenkantine setzten und sich den Trubel anschauen. Raststätten sind schon etwas tolles. Wenn Sie mit dem Auto das nächste mal lange fahren müssen und Pause machen, denken Sie doch einmal daran sich ein wenig umzuschauen. Das ist ein toller Weg sich zu erholen und etwas anderes zu sehen als Straße.